Was uns hilft, unsere Visionen und Ziele zu erreichen

Setzen Sie sich auch zu Jahresanfang neue Ziele?

Ich meine damit nicht die „guten Vorsätze“ zum neuen Jahr, wie regelmäßig Sport zu treiben oder weniger Schokolade zu essen, sondern berufliche und private Ziele im Rahmen Ihrer Jahresplanung.

Zurzeit werden wir in den Social Media wieder überschwemmt mit kostenlosen Challenges zum Thema Ziele und Jahresplanung. In der Tat ist das ein wichtiges Thema, das mich auch nach wie vor sehr fasziniert.

Ich kenne aus meinen verschiedenen Seminaren und eigenen Fortbildungen sehr viele schöne Methoden zur Arbeit mit Zielen. Doch in letzter Zeit wurde mir ein wichtiger Aspekt klar.
Diese Methoden können natürlich helfen, seine Ziele klarer zu bestimmen und anzugehen, konkrete Schritte zu planen, die man dann auch umsetzt. Ich nutze sie ja selbst oft.
Doch sie alleine reichen vielleicht nicht immer aus. Zumal die Menschen sehr unterschiedlich gestrickt sind. Mehr oder weniger diszipliniert, mit unterschiedlichen Zeitmanagement- Fähigkeiten und Temperamenten.

Damit solche Methoden greifen, sind noch andere Aspekte zu berücksichtigen, die uns dabei unterstützen können. Dazu möchte ich 3 Punkte aufzeigen:

1. Das WARUM hinter den Zielen
2. Mögliche Hindernisse (negative Glaubenssätze) überwinden und
3. Mentale Unterstützung (Manifestieren).

  1. Das WARUM

Wie sehr wir uns ins Zeug legen, um die geplanten Schritte dann auch umzusetzen, hängt nämlich auch damit zusammen, was sich hinter dem Ziel eigentlich verbirgt. Warum streben wir dieses Ziel an? Was möchten wir damit erreichen? Welche Wünsche und Bedürfnisse verbergen sich dahinter?

Wenn mir das bewusst ist, wird meine Motivation sehr verstärkt, denn so bringe ich auch meine Emotionen ins Spiel und stelle eine Verbindung zwischen Kopf und Herz her. Das Ziel zeigt auf, WAS ich erreichen will, mein Wunsch, mein Bedürfnis zeigt mir das WARUM dahinter, das mein Herz anspricht. Und das hat eine viel stärkere Wirkung.

Dazu habe ich gestern auch ein Webinar mit Kaja Otto angeschaut, wo es genau um dieses Thema ging. Sie nennt es die Intention, die hinter dem Ziel steht.

Es hat eine viel stärkere Kraft, wenn ich mir klarmache, hinter meinem Ziel steckt zum Beispiel das Bedürfnis nach Freiheit oder nach Anerkennung als wenn ich nur sage: „Mein Ziel ist es, dieses Buch zu schreiben.“

Freiheit in dem Sinne, dass ich ortsunabhängig bin und das Buch auch am Meer oder in den Bergen schreiben kann. Oder ich baue mir damit einen Expertenstatus auf und erhalte Anerkennung und neue Aufträge. Oder es liegt das Bedürfnis dahinter, meine Kreativität auszuleben usw.

Wenn mir das bewusst ist, was dahinterliegt, kann ich auch schon jetzt beginnen und schauen, wo kann ich schon kleine Dinge tun, die dieses Bedürfnis befriedigen? Und mich so schrittweise auf das Endziel hinbewegen und gleichzeitig schon von dieser Emotion begleitet und unterstützt werden. Das hat eine viel größere Power als wenn ich mir nur vom Kopf her sage, warum es sinnvoll ist, dieses Buch zu schreiben.

  1. Glaubenssätze

Ein weiterer Aspekt ist das Thema Glaubenssätze. Es kann sein, dass wir starke negative Glaubenssätze haben, die uns unbewusst blockieren. Dann lohnt es sich an der Auflösung dieser Glaubenssätze zu arbeiten. Einen Schritt vorher müssen wir sie überhaupt erst einmal identifizieren und bewusstmachen.

Das finde ich persönlich nicht immer so einfach. Ein wichtiger Hinweis können dabei unsere Gefühle sein. Wenn ich mein Ziel lese oder sogar ausspreche: Wie fühle ich mich dabei? Als vermessene Hochstaplerin? Klingt da eine Stimme in mir, die so etwas sagt wie: „Ja bist du denn verrückt!?“ „Das glaubst du doch selbst nicht, dass du in deinem Alter noch…!“ Oder schäme ich mich sogar dafür? Weil es meiner Vorstellung von einem „guten Menschen“ widerspricht, wenn ich viel Geld verdienen will?

Wenn ich dann merke, nein, vom Kopf her finde ich das völlig in Ordnung, dennoch gibt es diese leise innere Stimme, dann ist das ein Hinweis auf einen gelernten übernommenen Glaubenssatz. Und dann lohnt es sich zu schauen, wo kommt der her? Wer hat so etwas gesagt?

Als Beispiel: Ich als Arbeiterkind bekam fortwährend die Botschaften, dass wir 1. arm sind und sparen müssen und es von daher vermessen ist, Wünsche zu haben, die über die Alltagsversorgung hinausgehen, dass es 2. harte und anstrengende Arbeit erfordert, überhaupt an Geld zu kommen usw. Hinzu kommen noch solche Gefühle von Solidarität. Darf ich einfach ausscheren und deutlich mehr verdienen als mein Vater oder der Rest der Familie? Usw.

Negative Glaubenssätze in positive umwandeln

Wenn Sie solchen Sätzen auf die Spur gekommen sind, gibt es nun wiederum diverse Methoden, wie Sie damit arbeiten können. Ich möchte Ihnen hier eine ganz einfache vorstellen:

Sie notieren die negativen Sätze auf einem Blatt mit einer bestimmten Stiftfarbe (die für Sie vielleicht auch eher negativ ist). Dann nehmen Sie ein zweites Blatt und einen Stift mit einer positiven Farbe und verkehren all die negativen Sätze in ein positives Gegenteil. Schauen Sie dabei nur, ob sich die neuen Sätze positiv für Sie anhören und mit angenehmen Gefühlen begleitet sind.

Der nächste Schritt ist dann, sich diese positiven Sätze regelmäßig vorzulesen, am besten sogar laut. Ich persönlich mag es auch, dazu passende Bilder zu kleben oder zu zeichnen, weil es das noch anschaulicher macht und die positiven Gefühle verstärkt.

  1. Manifestieren

Um die positiven Gefühle zu verstärken, die mich motivieren, dranzubleiben, kann ich verschiedene mentale Methoden hinzunehmen. Sie kennen vielleicht entsprechende Methoden aus dem NLP, die Arbeit mit Affirmationen, positives Denken oder andere.

Eine ähnliche Herangehensweise ist das sogenannte „Manifestieren“ nach dem Gesetz der Resonanz. Hier nur eine absolute Kurzfassung, bei Interesse verweise ich auf das Buch von Pierre Franckh „Das Gesetz der Resonanz“.

Dabei geht es zum einen darum, mir das Ergebnis meines Wunsches so konkret wie möglich vorzustellen, wie wir es auch von anderen Ansätzen her kennen. Innerlich zu visualisieren und zu erleben. Der Trick ist ja, dass unser Gehirn nicht unterscheiden kann zwischen Vorstellung und Realität, die Gefühle sind die gleichen.
Wenn ich mir also ganz oft mein Wunsch-Ziel vorstelle und die positiven Gefühle dabei erlebe, dann hat das schon eine enorme Wirkung. Der Punkt ist eben die Regelmäßigkeit, jeden Tag. Um eine neue Bahn im Gehirn zu legen.
Hinzu kommt aber noch, es wirklich absolut davon überzeugt zu sein, es zu „glauben“ bzw. es so zu fühlen (und zu formulieren) als ob es JETZT schon Realität wäre. Denn unser Unbewusstes befolgt unsere Anweisungen. Wenn wir in die Zukunft denken, dann wartet es mit uns auf die Zukunft.

Dieser letzte Punkt ist für mich (und wahrscheinlich viele andere auch) oft der schwierigste. Ebenso das regelmäßige Dranbleiben. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich lohnt.

Online-Seminar Kreativer Jahreswechsel – 3 Tage

Wenn Sie sich intensiver mit dem Thema Ziele und Jahresplanung befassen möchten, können Sie das in meinem 3-tägigen Online-Seminar, das ich auch dieses Jahr wieder zum Jahreswechsel anbiete.

Kreativer Jahreswechsel – Rückschau 2017 und Planung 2018

Am 1. Tag führen wir eine strukturierte Jahresrückschau durch, die uns einen wunderbaren Gesamtüberblick gibt und unsere Erfolge und Erfahrungen würdigen und feiern lässt.

Am 2. Tag gibt es verschiedene Methoden für eine strukturierte und kreative Jahresplanung. Auch hier gibt es Methoden für Kopf und Herz gleichermaßen.

Am 3.Tag gibt es dann noch diverse vertiefende, kreative und meditative Methoden, seine Ziele, Wünsche und Pläne zu untermauern und kreativ zu gestalten.

Zu diesem Seminar gibt es nur 5 Teilnehmer-Plätze, damit wir intensiv und konzentriert arbeiten können.

Wir starten am 1. Tag mit einem Live-Online-Seminar (Webinar) und arbeiten dann im geschlossenen Forum der OAZE – Online-Akademie weiter.

Termin:

02.-04. Januar 2018

Information

Anmeldung

Blogpause wegen Schulterbruch

Leider muss ich hier eine Weile pausieren, da ich mir die rechte Schulter gebrochen habe.

Nicht nur, dass mit Links tippen sehr mühselig ist und sich mein Rücken dabei noch mehr verkrampft, war ich erst einmal tagelang mit Organisieren und Verschieben und Regeln beschäftigt. Damit wenigstens der Alltag irgendwie zu bewältigen ist – was mit nur links nicht so einfach ist.

Aber ich werde auch da immer kreativer :-).

Ich hoffe, dass ich „Griseldis“ (so nenne ich meinen Gilchrist-Verband) Ende November abnehmen darf und dann mithilfe von Physiotherapie meinen Arm wieder so in Schwung bringe, dass ich hier fröhlich weiterbloggen kann.

Danke für Ihr Verständnis.

Wie Sie mit wenig Aufwand Ihre Methoden aus Präsenzseminare in Online-Methoden umwandeln können

Vom Präsenz-Trainer zum Online-Trainer:
Wie Sie mit wenig Aufwand Ihre Methoden aus Präsenzseminaren in Online-Methoden umwandeln können

Immer wieder werden Trainer-Kolleginnen und –Kollegen von Unternehmen gefragt, ob sie ihre Themen auch als Online-Seminare anbieten. Viele der Trainer sind sich aber noch unklar, ob das was für sie ist. Oft ist es auch die Scheu, wieder so viel Neues lernen zu müssen und sich in diese ganz anderen Welten einzuarbeiten.

In diesem Beitrag möchte ich Sie ein wenig ermutigen, indem ich zeige, dass Sie ja schon ganz viel mitbringen aus Ihrer Trainerpraxis und dass sie vieles von dem einsetzen können, was Sie schon haben.

Schauen wir uns einige konkrete Methoden an, wie Sie diese ohne oder mit nur wenig Veränderung auch in Online-Seminaren einsetzen können.

Achtung, auch für Nur-Präsenztrainer lesenswert!

Auch wenn Sie am Thema Online-Seminare im Moment nicht interessiert sind: Ich stelle die Methoden erst als Präsenzmethoden vor, Sie können ja dann die Online-Varianten ignorieren.

Wie können Sie Präsenz-Methoden in Online-Methoden umwandeln

Zuerst stelle ich die jeweilige Präsenzmethode vor, dann eine Variante für ein Webinar und eine Variante für die Arbeit in einem Forum.
Manche Methode ist besser für ein Webinar geeignet, andere mehr fürs Forum und andere kann man in beide Formen übertragen.

Ich stelle Ihnen Methoden zu verschiedenen Seminarphasen vor: eine zum Einstieg, Themen-Input, Wiederholung, Transfer und Auswertung

Centering – zum Einstieg

Das Centering ist eine Entspannungsübung zum Einstieg in ein Seminar, das den Teilnehmern hilft, nach eine Anreise oder einem langen Tag nicht nur körperlich, sondern auch geistig anzukommen.

Im Präsenzseminar

Die Teilnehmer setzen sich entspannt hin, im Hintergrund läuft leise Musik und der Trainer spricht dazu einen Text, bei der die Teilnehmer noch einmal den bisherigen Tag ablaufen kommen, um schließlich im Raum anzukommen. Dazu können noch einige positive Impulse gegeben werden, wie: „—und du bist nun ganz neugierig, was dich hier im Seminar erwartet…“ usw.

Im Webinar

Im Webinar kann ich es ganz genauso machen, da gibt es keinen Unterschied. Bei edudip kann ich vorher Entspannungsmusik von YouTube einstellen, die ich dann im Hintergrund laufen lassen kann und dazu spreche ich meinen Text.

Dazu stelle ich noch ein schönes Landschafstfoto ein, obwohl ich den Teilnehmern empfehle, die Augen dabei zu schließen.

Im Forum

Im Forum habe ich eine Audio-Datei eingestellt bzw. zwei zur Auswahl: eine mit und eine ohne Begleitmusik. Denn manche lenkt das ab, anderen hilft die Musik bei der Entspannung.

Die Teilnehmer können selbst entscheiden, wann und wo sie diese Übung dann durchführen.

Für den Trainer bedeutet das ein wenig mehr Arbeit, ich muss es eben vorher aufnehmen und so bearbeiten, dass ich es im Forum einstellen kann.
(Tipp: Mit Audacity ist das aber kein Zauberwerk).

 

Einführung in ein Thema oder Themen-Input mit einer Lernlandschaft

Im Präsenzseminar

Die Lernlandschaft nenne ich oft meine Alternative zu PowerPoint-Vorträgen, die ja auch viele Präsenztrainer halten.

Dazu bereiten Sie Karten mit Stichworten vor, die in das Thema einführen und zu jeder Karte suchen Sie einen passenden Gegenstand. Dieser sollte möglichst merk-würdig sein, also witzig, übertrieben, auffallend etc. Denn das fördert die Konzentration und Neugier Ihrer Teilnehmer und bleibt auch besser im Gedächtnis.

 

 

Im Webinar

Dazu können Sie Fotos einstellen,  die jeweils ein Stichwort mit Gegenstand abbilden und die Folien nach und nach zeigen und dazu das gleiche erläutern, was Sie im Präsenzseminar dazu sagen.

Als Variante können Sie das Stichwort auf die Folie schreiben und dazu einen passenden Gegenstand in die Webcam halten.

 

Im Forum

Dazu habe ich eine PowerPoint-Bildschirmpräsentation in einem Video aufgenommen. Dort erscheint dann erst das Stichwort und dann das Foto mit dem Gegenstand. Die Teilnehmer können sich in ihrem Tempo durchklicken oder Sie stellen es vorher auf soundsoviel Sekunden ein, wann die nächste Folie kommt.

Schlichtere Variante:
Sie können die Fotos der Lernlandschaft in den passenden Text einfügen, in dem Sie schriftlich Ihre Erläuterungen geben.

Wiederholungsübung Wort und Bild

Im Präsenzseminar

Auf einem Tisch liegen zwei Karten-Stapel mit der Schrift nach unten verteilt. Auf der Rückseite sind Fotos oder Bilder aufgeklebt.
Die Motive der Fotos sollten aus zwei unterschiedlichen Themenbereichen kommen. Beispielsweise links Naturfotos und rechts Bilder von Gemälden.

Bei mir sind es einmal Fotos aus dem Bergischen Land und rechts Fotos aus der Sahara (das ist auch deutlich zu unterscheiden :-).

Auf der linken Seite stehen Fachbegriffe oder ein Stichwort zu den Seminarinhalten, auf der rechten Seite die Namen der Teilnehmer.
Dazu lasse ich diese vorher ihre Namen auf ein Post-it schreiben, das ich schnell auf die Karten klebe, bevor ich sie umgekehrt auf den Tisch lege.

Verlauf

Ein Teilnehmer beginnt, hebt eine Karte von links auf, legt sie umgedreht auf den Tisch und liest den Fachbegriff vor.

Dann dreht er eine rechte Karte um und der Teilnehmer, dessen Name dort steht, muss nun etwas zu diesem Fachbegriff sagen.

Dazu können Sie unterschiedliche Aufgabenstellungen geben. Entweder er sagt einfach nur einen Satz dazu oder er soll es ausführlicher erläutern oder ein Beispiel bringen etc.

Dann dreht er die nächsten zwei Karten um (Fachbegriff und Teilnehmer), so dass nach und nach jeder mal einen Begriff erläutern muss.

Im Webinar

Diese Methode erfordert ein wenig Abwandlung. Die Fachbegriffe sind auf der Folie sichtbar, was aber ebenso zufällig gestaltet werden kann, ist die Auswahl, welcher Teilnehmer wozu etwas sagen soll.

Dazu sind auf der Folie neben den Fachbegriffen Zahlen und ein Teilnehmer ordnet ganz willkürlich mit einer Linie jedem Fachbegriff eine Zahl zu.

Danach wird die nächste Folie gezeigt, auf der neben jeder Zahl ein Name eines Teilnehmers steht.

Im Forum

Hier habe ich eine Liste mit Fachbegriffen eingestellt (auch das können Sie visuell etwas schöner gestalten, die Begriffe beispielsweise mit der Hand schreiben oder sonst wie gestalten) und jeder Teilnehmer soll dann blind mit dem Finger auf die Begriffe tippen.

Zu dem ausgewählten Begriff schreibt er dann einen Satz (oder mehr) ins Forum drunter, was ihm dazu einfällt.

Das kann hier dann noch erweitert werden, dass andere auch nachfragen können, das Beispiele dazu eingestellt werden etc.

 

Mit Kopfstand den Transfer meistern

Im Präsenzseminar

Die Fragestellung können Sie auf ein Flipchart schreiben und die Teilnehmer entweder einzeln oder in Gruppen zu einem Brainstorming einladen.
Die einzelnen Ideen sollten auf jeden Fall notiert werden, auf einem Papier, auf einem Flipchart, auf Moderationskarten auf der Pinwand- je nach Arbeitsform.

Die Frage lautet: Was kannst du aktiv tun, damit du nichts von dem Seminar umsetzt?

Dieses paradoxe Brainstorming macht den Teilnehmern in der Regel großen Spaß.

Im nächsten Schritt geht es dann darum, die gesammelten Negativ-Ideen ins positive umzuwandeln mit der Frage: Was kann ich tun, damit ich möglichst viel aus diesem Seminar umsetze?

Dazu schaue ich mir Punkt für Punkt an. Zu jedem Negativ-Satz kann dann eine positive Idee kommen, es können aber auch durchaus mehrere sein. Alles, was einem dazu einfällt, wird ebenfalls notiert.

Im Webinar

Nach dieser Einstiegsfolie und Erläuterung wird ein leeres Whiteboard geöffnet, auf dem die Teilnehmer dann gleichzeitig in ein Brainstorming einsteigen und alle Ideen aufschreiben.

In meiner Online-Trainer-Ausbildung machen wir diese Übung beim vorletzten Webinar, so dass die Teilnehmer dann Zeit haben, in der letzten Woche daran weiterzuarbeiten. In diesem Fall findet die Weiterarbeit dann im Forum statt.

Beim Beispiel oben war es ein einmaliger Workshop, da können die Teinehmer nur anschließend alleine die Fortsetzung durchführen, also die neagtiven Ideen in positive konkrete Schritte umwandeln.

Im Forum

Hier können die Teilnehmer dann gemeinsam die Punkte des „Negativ-Brainstormings“ in positive Ideen umwandeln. Dazu stelle ich einen Screenshot vom Whiteboard aus dem Webinar ein und jeder notiert darunter seine konkreten Ideen. Die wiederum weitere Ideen bei anderen auslösen können. Wie bei sonstigen Brainstormings auch. Nur dass es hier zeitlich etwas verzögert stattfindet.

 

Was angeln Sie aus dem Fischteich – zur Auswertung

Im Präsenzseminar

Dazu bereiten Sie eine Pinwand vor. Sie können dort ein Fischnetz zeichnen oder ein richtiges Netz drüber spannen und die Teilehmer schreiben Stichworte auf zwei verschieden farbige Moderationskarten.

Was habe ich geangelt, was nehme ich mit?

Was lasse ich im Teich zurück?

Jeder füllt die Karten für sich aus und nacheinander hängen die Teilnehmer ihre Karten an die Pinwand und erläutern sie.

Im Webinar

Dazu bereite ich eine entsprechende Folie vor, wo die Teilnehmer dann mit dem Textwerkzeug entsprechende Stichworte notieren können und wer mag, auch noch mündlich ergänzen.

Im Forum

Im Forum können Sie eine Word-Datei anhängen, auf der zwei Fische gezeichnet sind. Die Teilnehmer können dann dort schriftlich ihre Feedbacks notieren.

Das waren jetzt eine Menge Beispiele, die Ihnen sicher gezeigt haben, wieviel Sie schon in der Tasche haben, das Sie leicht verändert auch in Online-Seminaren nutzen können.

Ich kann für mich nur sagen, dass es mir zudem total Spaß macht, da kreativ an den Methoden rumzubasteln und oft auch mit den Teilnehmern zusammen noch weitere Varianten zu entwickeln.

 

Wenn Sie mehr lernen wollen

Am 24.07.2017 startet meine 16. Online-Trainer-Ausbildung.

Anmeldeschluss ist der 19.07.2017

Melden Sie sich am besten direkt an und sichern Sie sich Ihren Platz. Die Höchtsteilnehmer-Zahl liegt bei 10, damit wir intensiv miteinander arbeiten können.

Ausführliche Informationen zur Online-Trainer-Ausbildung finden Sie hier.

 

 

5 Voraussetzungen, damit Sie gute und erfolgreiche Online-Seminare geben können

Jeden Tag erreichen mich zahlreiche Einladungen zu Online-Seminaren und ich habe schon viele angeschaut und besucht. Doch nicht jeder, der so etwas anbietet, macht es auch wirklich gut.

Was sind Voraussetzungen, damit man gute Online-Seminare geben kann? Mit Online-Seminaren meine ich übrigens sowohl Webinare, also Live-Online-Seminare und die Arbeit in einem Forum. Ich persönlich kombiniere immer beide Formen, da ich das am effektivsten finde.

5 Voraussetzungen im Überlick

Zuerst einmal einen Überblick, später gehe ich auf Punkt 3 ausführlicher ein. Und auch wenn die anderen Punkte erst einmal banal und selbstverständlich erscheinen, möchte ich aus bestimmen Erfahrungen heraus auch darauf kurz eingehen.

  1. Thema
  2. Fachwissen und Erfahrung
  3. Methodisch-didaktische Kompetenz
  4. Freude an PC und technisches Know How
  5. Offenheit und Bereitschaft, ständig Neues zu lernen

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Online-Seminare oder Online-Kurse

Vor kurzem hat es bei mir Klick gemacht. Denn vorher war ich schon einige Male irritiert gewesen, als ich eine Online-Fortbildung buchte.

Online-Seminare, wie ich sie beispielsweise durchführe und Online-Kurse sind zwei gänzlich unterschiedliche Formate. Beide haben ihre Berechtigung und beide können sinnvoll sein, es ist halt nur hilfreich, wenn man vorher wirklich weiß, was man bucht.

Damit Sie besser durchblicken als ich und Sie gleich bewusst entscheiden können, kläre ich Sie hier einmal auf.

Wobei ich zuerst die Teilnehmer-Perspektive beleuchte (wie lerne ich am besten?) und am Ende die Trainer-Sicht darstelle (was möchte ich online warum anbieten?). Es kann ja sein, dass Sie wie ich beide Rollen ausfüllen.

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Optimale Rahmenbedingungen für Webinare

Ganz gleich, ob Sie Webinare nutzen, um neue Kunden zu gewinnen, etwas zu verkaufen oder richtige Online-Seminare geben, in denen Teilnehmer etwas lernen, es funktioniert nur, wenn diese störungsfrei ablaufen.

Wenn Sie dann zusätzlich Ihren Teilnehmern auch noch einen besonderen Service anbieten, stechen Sie auch aus der großen Menge der Webinar-Anbieter heraus.

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Kreative Lösungen bei Webinaren außerhalb

Not macht erfinderisch. Und manches ist durchaus naheliegend, man muss nur erst mal drauf kommen :-).

In meinem Büro zu Hause arbeite ich mit 2 Monitoren. Vor allem bei Webinaren komme ich inzwischen ohne 2. Monitor nicht mehr aus.
Auf meinem Laptop agiere ich im Virtuellen Klassenraum, auf der Webinar-Plattform, auf dem 2. Monitor habe ich die PDF meiner Power Point Präsentation mit den entsprechenden Notizen. Die nutze ich als Spickzettel während des Webinars, um zu sehen, was ich zu den einzelnen Folien erläutern will, welche Aufgabenstellungen ich den Teilnehmern gebe etc. Denn auf den Folien sind oft nur Fotos, Grafiken, Stichworte.

Doch nun bin ich in der Türkei.

Tablet als 2. Monitor

Und dann kam ich auf die Idee, Mensch, ich habe doch ein Tablet mit.
Da kann ich doch die PDF mit Notizen hochladen und als 2. Monitor-Ersatz neben mein Laptop stellen.
Das fand ich dann wirklich genial – obwohl es ja wirklich naheliegend ist.

Mit LAN-Kabel ins Netz

Hier in der Türkei bin ich froh, dass ich eine Möglichkeit habe, mein LAN-Kabel einzustecken, denn nur über W-LAN empfiehlt es sich nicht, Webinare zu halten. Da ist die Verbindung zu schwach, es gibt ständig Abbrüche, vor allem, wenn man mit Webcam und Videos arbeitet.

Das habe ich also gelöst, indem ich ein extrem langes LAN-Kabel aus Deutschland mitgebracht habe, dass bis zum ersten Tisch im Ess-Raum reicht, wo (vorher) Ahmet und Münevver frühstücken.

Zeiten anpassen

Diesmal war ich auch so schlau, die Webinar-Termine auf 10 Uhr in Deutschland zu legen. Dann sind es hier 11 Uhr und das Frühstück ist vorbei und alles ist abgeräumt. Auch Ahmet und Münevver haben selbst gefrühstückt und mein „Laptop-Tisch“ ist frei.
Sonst wäre unser Webinar mit Geschirrklappern untermalt und Ahmet würde ständig mit Tabletts voller Geschirr an mir vorbei laufen. Was mich ziemlich ablenkt.

So konnten alle 6 Webinare entspannt laufen und die restlichen sicher ebenso. Stromausfall gab es bisher auch nicht, jedenfalls nicht während der Webinarzeiten. Al-Hamdulillah!

Wenn Sie weitere Tipps haben möchte, wie Sie für einen störungsfreien Ablauf Ihrer Webinare sorgen können, dann bestellen Sie sich diese hier gratis.

 

Tat-Wirkungs-Bogen

Präsenzmethoden in Online-Methoden umwandeln

Auf dem Trainer Kongress Berlin besuchte ich u.a. den Workshop von Harald Groß mit seinen „Munterrichtsmethoden“.

Auch wenn es mir nicht an Methoden mangelt, da ich ja selbst über 20 Bücher mit Methoden veröffentlicht habe, wollte ich ihn mal kennenlernen. Zumal ich am Tag vorher von einem Kollegen gehört hatte, dass die Methoden auch für ihn tatsächlich alle unbekannt waren.

Ich hatte mir vorgenommen, einfach mal zu schauen, welche der Methoden ich in Online-Methoden umwandeln kann.

Was ich erlebte

In der Tat waren auch für mich die meisten Methoden neu, zumindest in der konkreten Ausführung.
Für erfahrene Trainer ist es ja zudem hilfreich, weniger darauf zu schauen, kenne ich das oder nicht, sondern zu schauen: WIE macht der das? Denn davon kann man immer lernen. Sei es, dass man was abschaut oder zum Ergebnis kommt: „So nicht, dafür aber ….“.

Bei etlichen Methoden kam mir zumindest die Idee, dass man sie in veränderter Form oder sogar unverändert auch in Online-Seminaren einsetzen kann.

Eine Methode nehme ich hier als Beispiel.

Tat-Wirkungs-Bogen

*Methode von Harald Groß

(hier finden Sie auch die ausführliche Beschreibung der Methode)

Kurzbeschreibung für Präsenz

Ziel
Lerntransfer vorbereiten, Praxiserfahrungen auswerten

Jeder Teilnehmer erhält ein Arbeitsblatt. Dort kann man oben drüber seinen Namen schreiben und im oberen Feld steht die Überschrift: „Das mache ich“, im unteren Feld steht: „Mit dieser Wirkung“

Verlauf
Die Teilnehmer überlegen, was sie seit dem letzten Kursteil in die Praxis umgesetzt haben und welche Wirkung dies hatte.

Dazu tragen sie eine konkrete Tat ein und darunter, welche Wirkungen dies hatte.

Anschließend stellen alle reihum ihre Ergebnisse vor.

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Variante

Auf dem Kongress war natürlich gar nicht die Situation, dass wir irgendetwas aus einem Seminar umgesetzt haben, sondern jeder hat sich einfach eine Sache überlegt, was er in seinen Seminaren so macht.

Das zeigte: Diese Methode ist auch noch weiter nutzbar, nicht nur für das Thema Transfer. Für mich hatte genau das nämlich verblüffende Ergebnisse gebracht, weshalb ich die Methode auch so klasse fand.

Mir sind nämlich durch das Aufschreiben erst Wirkungen bewusst geworden, die gar nicht in meiner bewussten Planung und Intention waren.

Mein Beispiel

Das mache ich

Ich setze interaktive kreative Methoden bei Online-Seminaren ein.

Mit dieser Wirkung

Die Teilnehmer sind aktiv und lernen damit leichter und schneller.

Sie haben auch Spaß dabei.

Sie verlieren leichter ihre Ängste vor Online-Seminaren.

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Gerade der letzte Aspekt war mir vorher gar nicht so bewusst gewesen. Viele Trainer haben große Vorbehalte vor Online-Seminaren. Meistens, weil sie sich vor der Technik fürchten und denken, dass das alles so kompliziert ist.
Ich selbst hatte eher riesige Bedenken, weil ich schon in Präsenzseminaren keine Power Point Vorträge mag und fürchtete, dass ich mich in Online-Seminaren zu Tode langweile.

Wenn wir das erste Webinar in der Online-Trainer-Ausbildung beenden, kommt ganz oft die Rückmeldung: Ich hätte nicht gedacht, dass Webinare solchen Spaß machen können und die Zeit so schnell vergeht. Und dass man solche kreativen und aktiven Methoden einsetzen kann. Die Verblüffung ist bei den Teilnehmern meist ziemlich groß.
Und somit habe ich damit auch schon „nebenbei“ Ängste und Widerstände gegen Online-Seminare abbauen helfen.

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Online-Varianten    

In meiner Online-Trainer-Ausbildung kann ich es sofort einsetzen, da wir dort drei Module  auf drei Monate verteilt haben und die Teilnehmer in der Zwischenzeit etliches ausprobieren konnten.

Im Forum

Im Forum kann man es genau so machen. Die Teilnehmer bekommen das Arbeitsblatt und füllen es aus und laden es wieder hoch.
Anschließend können alle bei den anderen lesen und eventuell nachfragen und sich darüber austauschen.

Im Webinar

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  1. Variante:
    Sie verschicken die Arbeitsblätter vor dem Webinar (oder stellen es ins Forum) und bitten die Teilnehmer, die Blätter vorher auszufüllen und zum Webinar mitzubringen oder Ihnen vorher zuzuschicken.

Dann stellen sie es im Webinar  nur kurz vor.

  1. Variante:
    Sie stellen das Arbeitsblatt im Webinar vor und jeder Teilnehmer füllt es für sich aus (5 Minuten Zeit) und stellt es anschließend mündlich vor.

Trainer-Bemerkung

Das ist gar nicht verkehrt, auch in Webinaren den Teilnehmern mal die Möglichkeit zur Einzelarbeit zu geben, wo sie in Ruhe etwas lesen oder schreiben können. Das brauchen vor allem die visuellen Lerner, sie sind sonst von dauernder Interaktion und vor allem Nutzung der auditiven Kanäle überfordert.

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Was mir an der Methode so gut gefällt

Zum einen, dass einem offensichtlich selbst durch das Schreiben Erkenntnisse kommen, die man vorher vielleicht noch nicht hatte.

Zum anderen ist sie durchweg ermutigend und motivierend. Wenn man beispielsweise 10 Beispiele hört, wie eine kleine Veränderung eine tolle Wirkung hervorgerufen hat, dann spornt das doch sehr an, es gleich mit einer nächsten Handlung zu probieren. Und noch einer und noch einer.

Die Methode ist im Grunde total simpel (und solche Methoden liebe ich besonders) – und kann gleichzeitig eine große Wirkung haben.

Transfer (nicht nur) in Online-Seminaren – Die Verbindung zum realen Leben

Das tollste Seminar nützt nichts, wenn die Teilnehmer anschließend nichts umsetzen. Unser Job als Trainer ist es, die Teilnehmer auch dabei zu unterstützen, das Gelernte oder Erkannte anschließend anzuwenden.

Wenn sich Teilnehmer zu einem Seminar anmelden (oder geschickt werden) steht ja ein konkretes Ziel dahinter. Sie wollen etwas lernen oder erfahren oder erleben, das sie in der Zeit nach dem Seminar nutzen können. Neu erlernte Fähigkeiten nutzen, Verhaltensänderungen erproben, was auch immer.

Natürlich hängt es auch schon von der Art und Qualität des Seminars ab, ob und wieviel die Teilnehmer mit nach Hause nehmen und anwenden können. Bei stundenlangen Power Point Vorträgen ist der Effekt sicher nicht so groß wie bei einem Seminar, wo beispielsweise Trainer schon viele Seminarmethoden selbst ausprobiert haben oder Teilnehmer konkrete Zeitmanagement-Tools zu einem bestimmten Thema schon selbst getestet haben.

Zusätzlich können Sie als Trainer den Transfer aber noch durch spezielle Methoden vorbereiten und auch nach dem Seminar noch weiter unterstützen.

Bei Online-Seminaren haben sie dazu noch viel mehr Möglichkeiten als bei reinen Präsenz-Veranstaltungen.

Transfer-Methoden im Seminar

In der Regel werden solche Methoden eher am Ende eines Seminars angeboten (aber Ralf Besser hat in seinem Transfer-Buch auch eine Methode für den Einstieg vorgestellt. Wobei die Teilnehmer gleichzeitig darüber bewusst werden sollen, dass sie selbst entscheidend zum Gelingen beitragen).

Damit Teilnehmer nicht einfach nur mit einem netten Gefühl nach Hause gehen („Das war ein schönes Seminar!“), sondern es einen wirklichen Transfer des Gelernten gibt, sind einige unterstüztende Aspekte zu beachten.

Was hilft beim Transfer?

Ich habe oft erlebt, dass Teilnehmer bei der Abschlussrunde solche Sätze sagten wie: „Ja, ich würde gerne versuchen, das und das mal umzusetzen…“

Klare Sprache, eindeutige Formulierung

Bei der Sprache fängt es schon an. Wenn ich etwas im Konjunktiv formuliere (Möglichkeitsform), dann ist das noch keine klare Entscheidung. Und das Wort „versuchen“ verstärkt das noch. Da steckt die Möglichkeit des Scheiterns schon drin.

Es geht darum, dass die Teilnehmer sich selbst mental auf die Umsetzung einstimmen, indem sie es ganz klar und eindeutig formulieren.

Ich mache das und das! Punkt! Am besten auch noch konkret, wann und wie und mit wem.

Schauen Sie selbst, wie unterschiedlich es auf Sie wirkt wenn jemand sagt:
„Ich würde gerne versuchen, einige dieser Tools zu besserem Zeitmanagement umzusetzen. Das wäre bestimmt hilfreich. „ oder

„Ich mache Montag meinen Tagesplan mal als Mind Map und probiere aus, wie mir das mehr hilft als die vielen Notizzettel.“

Klare Ziele

Eng damit hängen natürlich die Ziele zusammen. Was ist das Ziel (weshalb ich mich zum Seminar angemeldet habe). Möchte ich die Wochenenden zukünftig frei halten?  Oder das Chaos auf meinem Schreibtisch lichten? Oder einen besseren Überblick über meine vielen Projekte haben? Dementsprechend sollte ich beim Transfer mit dem anfangen, was mir bei meinem Ziel am besten hilft, das die größte Wirkung hat.

Mögliche Hindernisse schon vorher herausfinden und Strategien entwickeln

Besonders genial sind verschiedene Methoden, bei denen die Teilnehmer konkrete Vorhaben formulieren, die sie umsetzen wollen und gleich schon im Vorhinein schauen: Was könnte mich hindern, das zu tun? Denn nur dann können sie auch im Vorfeld schon Strategien überlegen, die diese Verhinderungen verhindern.

Einige dieser Methoden stelle ich in meinem Workshop auf dem nächsten e-Trainer-Kongress vor.

Begleitende Unterstützung nach dem Seminar

All diese Transfer-Methoden, die ich auf dem Kongress vorstelle, können Sie auch in Präsenzseminaren einsetzen.

Aber online kann ich eben die Teilnehmer auch noch nach dem Seminar viel leichter beim Transfer begleiten.

Auch dazu stelle ich auf dem e-Trainer Kongress einige Konzepte vor, wie Sie als Trainer Ihre Teilnehmer bei der Umsetzung begleiten oder im Seminar Vorbereitungen treffen, wie sich die Teilnehmer weiterhin unterstützen können.

Damit Ihre Seminare und Trainings wirklich nachhaltig sind.

Videos, Podcasts, Blogbeiträge – was ist besser?

Zuerst hatte ich als Überschrift gewählt: Ich hasse Videos!

Das war natürlich sehr provokant, hätte vielleicht manche vom Lesen abgeschreckt? Vor allem stimmt es so nicht.
Aber manchmal stimmt es auch. Nämlich dann, wenn jemand sehr langatmig etwas in einem Video erklärt, was ich in einer halben Minute als Text überflogen und verstanden hätte. Bäähh, dann werde ich total ungeduldig und oft klicke ich dann auf stop und schaue gar nicht weiter.

Gerade Videos überschwemmen aber zurzeit das Netz und ich lese ständig, dass es DAS Marketing-Instrument ist und hohen Traffic erzielt und was weiß ich.

Ebenso beliebt sind Podcasts. Und ich muss gestehen, das ist gar nix für mich. Ich bin am allerwenigsten auditiv, mich macht das rappelig, wenn mir da jemand langatmig was erzählt.

Ich kann mich dann auch nicht gut konzentrieren. Da bin ich doch hauptsächlich visuell.  Daher sind mir Blogbeiträge lieber, wo ich schneller lesen kann und mich nur in das vertiefen, was mich gerade interessiert.

Aber wir Menschen sind unterschiedlich

Nun habe ich mich ja Jahrzehnte mit dem Thema Lernen und Lerntypen befasst und weiß daher, dass wir eben alle unterschiedlich ticken. Es gibt eben auch eine Menge Menschen, die total gerne Podcasts hören. Das auf ihr MP3 Gerät runterladen und sich das anhören, unterwegs, im Auto, beim Joggen, bügeln oder kochen.

Und es gibt andere, die überhaupt nicht gerne lesen, sondern sich gerne alles per Video anschauen, selbst wenn da nur jemand sitzt und erzählt.

Von daher will ich nun auch lernen, wie ich Videos und Audios aufnehme.

Damit kann ich dann auch meine Online-Seminare so aufbereiten, dass alle Varianten angeboten werden und sich jeder eben das auswählen kann, wie er oder sie am besten lernt.

Dazu kommt aber ein zweiter Aspekt.

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