5. Tag Coworking-Experiment

Dienstag 16.08.2016

Ich eile morgens ins Büro und will mir erst mal einen Überblick verschaffen, was ich in nächster Zeit so tun muss oder möchte.

Projekte FlipDazu male ich ein Flipchart, ich habe endlich an Filzstifte und Stockmar-Wachsblöcke gedacht.

Ich schreibe eine Einladung an alle ehemaligen Teilnehmer der inzwischen 13 Online-Trainer-Ausbildungen, was ich schon lange machen wollte. Und erledige noch E-Mails und andere Arbeiten.

Bin dann irgendwann mal an die Sülz, wollte sehen, ob das ein schöner Weg ist oder ein schöner Platz auf der Bank. Erst einmal viel laute Autobahn drüber, danach wird es ganz nett. Aber grün habe ich ja zu Hause reichlich.

Mittags hat Hakan Spaghetti Bolognese gekocht und für 2 € sind wir dabei. Das finde ich großartig! Danach ein Capucchino aus der tollen Kaffeemaschine und weiter gehts.

Bis ich um 14 Uhr zum nächsten Termin eile.. Soll ich es verraten? Warum nicht? Ich bin ins Seniorenkino in Bensberg gefahren und habe für 5,00€ einen hervorragenden Film gesehen: Der Unterhändler. Eine spannende Geschichtsstunde.

Und das gehört dann eher in die #MuMuT*-Abteilung: einfach an einem normalen Arbeitstag nachmittags ins Kino gehen! Gewohnheiten durchbrechen- als Kreativitäts-Turbo.

*MuMuT= Mut-Muskel-Training

 

4. Tag Coworking-Experiment

Montag 15.08.2016

Habe heute viel vor, auch Kruschelkram zu Hause, neues Handy bestellen, Reifendruck im Auto korrigieren etc.. Dazu schönster Sonnenschein und ich denke daher: heute bleibe ich zu Hause und erledige all den Kram. Und fahre dann morgen oder übermorgen ins Büro.
Nachdem ich einiges erledigt habe, sitze ich lustlos im Home Office.

Es ist seltsam, dass ich keine dringenden Aufgaben habe. Es gibt viele Projekte, die ich bearbeiten müsste und will, aber nichts ist aktuell dringend und das scheint mich ein wenig lahmzulegen.

Vielleicht ist das genau eine Situation, wo mir das Coworking-Büro hilft? Wobei es nun schon 11 Uhr ist. Nunja, ich kann ja auch für 1-2 Stunden mal hinfahren…Erst mal zur Tankstelle und mich um den Reifendruck kümmern.

Fazit

Es kann mich auch in die doofe Situation bringen, dass ich mich nicht entscheiden kann: fahr ich jetzt oder arbeite ich zu Hause? Und mich dass dann völlig lähmt und ich gar nichts mache.

So habe ich heute rumgekruschelt und mich nur mit so Orga- und Technikkram rumgeschlagen, was ich irgendwie hasse. Wenn alles auf einmal kommt, entwickelt sich ein Gefühl, dass sich was gegen mich verschworen hat.

  1. Mein Handy hängt sich seit Tagen ständig auf, mitten im Tippen oder lesen oder…, dann muss ich es ausschalten, wieder die PIN eingeben und weiter versuchen.
    Da wollte ich zumindest die Fotos retten. Ich habe ungelogen 5-10 Verbindungsversuche zwischen Handy und Laptop gestartet, bis ich endlich die Fotos rüberschaufeln konnte.
  2. Dann habe ich mich telefonisch für ein neues Handy beraten lassen.
  3. Bin dann zur Tankstelle, wo Gottlob tatsächlich so ein Mitarbeiter rumsprang und mir den Luftdruck einstellte und auch erklären konnte, wie ich das Warnzeichen wieder aus dem Display entfernen konnte.
  4. Dann wollte ich noch Geld abheben, noch mal zur Tankstelle auf dem Rückweg, da funktioniert meine Karte nicht. Sie sei angeblich gesperrt.
  5. Bin dann extra noch mal zur Post, was aber nicht so einfach war. Denn in Overath ist eine Baustelle, die Umleitung musste ich zwei Mal im Kreis fahren, bis ich dann – mit noch einem Stück Fußweg zur Post – dort landete. Ein Mitarbeiter meinte, nee, nix zu machen, ihr Router ist gerade kaputt.

Der andere klinkte sich zum Glück ein und prüfte und rief an- so erfuhr ich zumindest, dass die Karte gesperrt ist, weil Post zurückgekommen wäre und ich von daher meine Adresse neu bestätigen müsste.

  1. Zu Hause dann also den Kundenservice der Post angerufen (ich kam tatsächlich schnell durch) und sie erklärte mir dann, wie ich das auch online wieder in die Wege leiten könnte, dass meine ec-Karte wieder freigegeben wird.

Jetzt kann ich nur noch warten.

Und tatsächlich bekam ich dann schnell eine Mail, dass die Karte nun wieder entsperrt sei. Also wieder zur Tankstelle und Geld abgehoben.

Von daher war es wohl doch gut, dass ich heute nicht ins Büro gefahren bin, so konnte ich mich um den ganzen Mist kümmern…

Fazit

Mich nicht entscheiden können zwischen Home Office und Coworking kann auch Kräfte zehren und unkoordiniertes Rumkruscheln erzeugen.
Spontane Lösungsidee: Vorher Tage festlegen, wann ich im Home Office arbeite und wann ich ins Coworking-Büro fahre.

Kein Coworking-Tag, aber dennoch

Am Samstag habe ich keinen Platz im Büro gebucht und arbeite in der Regel samstags  auch gar nicht. Doch heute vormittag führt eine Coworking-Kollegin ein Webinar durch. Da ich nach unserer kurzen Begegnung beim Netzwerkfrühstück gleich diverse Gemeinsamkeiten feststellte, sind in der Zwischenzeit schon einige Kooperationsideen in meinem Hirn entstanden.

Daher will ich mir ihr Webinar anschauen um zu sehen, ob ich mir das Thema und die Trainerin in meiner OAZE vorstellen kann.
Mir gefällt das Webinar ausgesprochen gut – und ich freue mich schon darauf, wenn wir uns einmal treffen und über diese Ideen austauschen können.

Wieder ein Samen gepflanzt…

2. Tag Coworking-Experiment

Ausblick aus dem Coworking-BüroDamit ich also mal das tobende Leben erlebe, bin ich heute schon um 9 Uhr ins Büro gefahren. Ich war die erste. Nunja, es sind Sommerferien und der Gründer, der wohl auch fast täglich hier ist, ist gerade in Urlaub gefahren.

Nach einigen Minuten kam auch meine Nachbarin und dann noch zwei weitere Kollegen.

Der eine verschwand in einem Kämmerchen, mit den anderen wechselte ich einige Worte und arbeitete dann los.

Positiv: direkt gegenüber ist eine Post, da konnte ich dann auch gleich meine erste Bestellung meines funkelnagelneuen Buches „Lebendige Seminare, Band 1“ abschicken. Das ist sonst in meinem Mini-Dorf etwas schwierig, ob der Postbote es mitnimmt oder vorbeibrettert, wenn ich an dem Tag keine Post bekomme.

Ansonsten sitze ich hier jetzt erst mal rum und frage mich tatsächlich, was ich machen soll. Als erstes fange ich die Blogbeiträge zum Coworking-Experiment an und verbreite es bei den Social-Media.

Zamyat Coworking auf VisionsplatzIn der Zwischenzeit bastelt Hakan ein geniales Foto von mir – ich hatte gar nicht mitbekommen, dass er mich fotografiert hat, das ich im nächsten Newsletter nutzen will. Eine Fotomontage, wo ich mit Laptop und Schreibtisch (hier aus dem Büro) auf meinem liebsten Visionsplatz in der Türkei hoch oben in den Bergen sitze. Dazu noch fast biblische Strahlen, ich bin entzückt :-).

Nun haben wir uns auch zu dritt fürs Mittagessen verabredet, also das sind natürlich schon mal schöne Dinge, die ich in meinem Home Office so nicht erlebe :-).

Also, die Rahmenbedingungen sind schon mal sehr schön.

Lediglich die Büroräume finde ich doch sehr kahl und die Tische und Stühle stehen teilweise etwas lieblos und wahhllos im Raum herum. Als ich N. drauf anspreche, meinte er auch sofort, dass sie schon mal mit B. darüber gesprochen haben, Bilder aufzuhängen. Ja, ich habe ja früher auch viel gemalt und kann viele Bilder mit Rahmen beisteuern, meine Nachbarin malt auch – also steht dem nichts im Wege.

Doch bevor ich hier mit der Umgestaltung beginne, will ich ja erst mal einen Monat testen, ob ich mich hier überhaupt auf Dauer mit beteilige. Also mal schön langsam. 🙂

Das fällt mir in der Regel schwer. Wenn ich von etwas begeistert bin und wenn ich Ideen habe, dann setze ich sie in der Regel sofort um. Denn sonst erlischt auch irgendwann das Feuer und der Schwung… Doch nun muss ich mich etwas bremsen. Immerhin habe ich schon eine Kiste mit Fachliteratur angeschleppt und ausgelegt zum mitnehmen.

Ich schreibe also diverse Blogbeiträge, ein bisschen in den Social Media – es ist einfach gerade eine untypische Zeit auch bei mir, komplett seminarfrei und ohne irgendwelche Terminarbeiten. Das Manuskript für den 2. Band ist auch schon abgeschickt, also kann ich mich ganz entspannt meinen diversen Projekten widmen. Das alleine ist schon ungewöhnlich.

Da ich nachmittags noch einen Arzttermin habe, gehen wir schon etwas früher essen und ich stelle fest: Ich gehe mit drei netten Männern Mittagessen! Das ist doch schon mal was. Und direkt gegenüber ist auch ein türkisches Lokal und ich kann erst mal meinen geliebten türkischen Tee trinken.

Als ich nach Hause bzw. zum Arzt fahre, merke ich, dass ich richtig gut Laune habe und ganz beschwingt bin.

Merke:
Filzstifte und Wachsmalblöcke vergessen, am besten direkt in die Latop-Tasche packen und hier deponieren.

Fazit 2. Tag:

Arbeiten im Coworking-Büro mit anschließendem Mittagessen macht mir Spaß und bringt gute Laune!

1. Tag Coworking-Experiment

Mittwoch, 10. August 2016

Als Morgenmensch arbeite ich ja hochkonzentriert am Morgen, da wollte ich nicht ins Coworking-Büro. Zumal ich mittags zum walken mit einer Textinen-Kollegin verabredet war.
Dann koche ich, esse, trinke einen Tee und mache eine kurze Siesta.

Und so war es schon fast 17 Uhr, als ich endlich ins Coworking-Büro fahren konnte.

Es waren nur noch 2 Kollegen da, die in einem anderen Raum saßen, mit denen ich aber kurz einige Worte wechselte. Ich hatte sie gestern bei der Einführung schon kennengelernt und mit ihnen geschwatzt.

Hier scheint also eher morgens was los zu sein…

Irgenwann verschwanden dann auch die zwei und ich saß mutterseelenalleine in dem Großraumbüro. Witzig!

Für den ersten Tag hatte ich mir meinen Buchhaltungskram mitgenommen um zu testen, ob mir das hier vielleicht mehr Spaß macht. Nun ja, da ja nicht gerade das Leben um mich herum tobte, konnte ich das nicht wirklich testen.

Aber immerhin habe ich die Buchhaltung fertig gemacht, nur ein paar Sachen muss ich im Home Office noch nachschauen.

Um 20:00 Uhr bin ich dann nach Hause gefahren.

War irgendwie ganz nett, zumindest hatte ich einen großen leeren Tisch, wo ich meine Unterlagen ausbreiten konnte.

Es gibt Schränke mit allen möglichen Büroutensilien, die wir nutzen können, aber alle Filzstifte haben Rundspitze und sind wohl auch eher für die Whiteboards, die auch in manchen Räumen hängen.

Merke:
Beim nächsten Mal einen richtigen Filzstift mit Keilspitze mitbringen und meine Stockmar-Wachsmalblöcke, dann kann ich am Flipchart Projekte planen.

Fazit des 1. Tages:
Morgens ist wohl mehr los.
Buchhaltung habe ich immerhin komplett gemacht.
Als ich nach Hause fahre komme ich mir vor wie jemand, der von der Arbeit kommt :-). Ein neues Feeling…

 

Das Coworking-Experiment

Da mein Blog „Kreative Geister wecken“ demnächst auch auf WordPress umzieht, veröffentliche ich dieses Thema schon mal hier. Denn das Thema ist ja auch gerade für Online-Trainer interessant, wenn auch nicht nur…

Zamyat Coworking auf VisionsplatzIch habe ja schon oft geschrieben, dass ich selig bin über mein Home Office. Ich muss nirgendwohin fahren, spare Zeit und Nerven und Kosten und habe ja auch absolute Ruhe. Dazu einen wunderschönen Weitblick über Wiesen und Felder. Kann mir mittags was kochen, essen, Siesta machen oder auf dem Balkon sitzen- also alles wunderbar.
Zudem mag ich meine sonnengelben Wände, die bunten Bilder und überhaupt…

Daher hatte ich bislang nie den Drang wie manche Kollegen, mir irgendwo Büroräume zu mieten. Was sollte das für einen Vorteil haben? Ich sah für mich nur Nachteile. Immer alles hin und her schleppen und doch genau das nicht mithaben, was ich dann brauche.

Dann bekam ich eine neue Nachbarin und sie erzählte mir, dass sie in einem Coworking-Projekt einen Tisch gemietet hat. Und dass sie da prima netzwerken könnte. Ich winkte ab, das brauche ich nicht.

Ja, und sie würden einmal im Monat ein offenes Frühstück machen, da könnte ich mir das ja mal anschauen. Auch da wehrte ich erst einmal ab: morgens? Nein, da ist meine heilige Arbeitszeit, da mache ich keine Termine!

(Man hat ja so seine Gewohnheiten und Regeln- die in diesem Fall ja auch einen realen Hintergrund haben. Ich bin ein absoluter Morgenmensch und schaffe einfach morgens dreimal so viel wie nachmittags).

Doch dann entspannte ich mich etwas, es ist Sommer und für viele Urlaubszeit, warum sollte ich mir nicht mal so einen Vormittag genehmigen?

Und ich erinnerte mich auch an mein #MuMuT (das Mut-Muskel-Training), wo es darum ging, Gewohnheiten zu durchbrechen und Neues zu wagen.

So ging ich also zu dem Netzwerktreffen und lernte einige Mitglieder des Coworkinig-Spaces kennen. So nach und nach fand ich es immer spannender.

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Wie verbringen Sie Ihren Sommer als E-Learning Aktiver?

20160710_112848Mein Beitrag zur Blogparade von Anja Röck mit dem Thema „Sommer im E-Learning … Auszeit oder Arbeitszeit?!“

Wie ich meinen Sommer verbringe? Eine schöne Frage! Da ich meine Urlaube unabhängig von Schulferien gestalten kann, bin ich ja immer im Frühjahr und Herbst für längere Zeit in der Türkei und im Sommer dann zu Hause. Dann ist ja auch hier das Wetter am schönsten und ich arbeite lieber bei Sonnenschein und Wärme.

Arbeiten im Sommer mit intensiven Online-Seminaren

Diesmal habe ich es auch geschafft, einige Online-Seminare in die Sommerzeit zu legen, vor allem diverse Online-Trainer-Ausbildungen.

Mein Plan war: Bei Online-Seminaren kann ich meine Zeit ja besser einteilen und so beispielsweise auch mal zwischendurch am Mittag eine Stunde walken gehen. Soweit die Theorie. Das ist mir bisher nicht so oft gelungen, wie ich es geplant hatte, aber für diese Woche habe ich da schon deutliche Verbesserungen.

Grundsätzlich genieße ich diese Zeit aber sehr. Ich mache morgens entspannt meine Stunde Yoga vor dem Frühstück, nach dem Frühstück habe ich dann ein Webinar oder eben Online-Seminar im Forum. Mittags mache ich meine Pause mit kochen, essen, Tee trinken und kurze Siesta und arbeite dann bis abends weiter.

Wie sorge ich für einen freien Kopf?

20160710_145218Am Wochenende mache ich komplett computerfreie Zeit. Das konnte ich auch nicht immer, habe ich aber inzwischen fest installiert. Samstag ist Haushalts-und Rödeltag, abends dann Freizeit. Und sonntags gehe ich im Moment immer wandern. Meist hatten wir mit dem Wetter Glück und es ist einfach unglaublich schön, den ganzen Tag durch Wiesen und Felder zu laufen.

Im Bergischen Land gibt es sehr gut ausgeschilderte „Streifzüge“, gerade  haben wir noch mal einen neuen Weg getetestet. Abends kam ich platt und glücklich nach Hause, ich spürte die Knochen, aber auch wieder einen frischen Kopf und Elan für die nächste Arbeitswoche.

Die ruhige Sommerzeit nutzen für grundsätzliche Planungen und größere Projekte

Jetzt habe ich zwei ruhige Wochen vor mir, wo ich zum einen grundsätzliche Planungen angehe, zum anderen Altes aufarbeite.

Die grundsätzliche Planung betrifft meine OAZE – Online-Akademie, wo ich in letzter Zeit mit mehreren interessierten Trainern Gespräche hatte, die nun auch Seminare in der OAZE anbieten möchten.

Außerdem muss ich dringend die neuen Angebote und Themen für die nächsten Seminare auf die Webseite stellen und in den Kalender eintragen, damit sich Interessenten auch rechtzeitig anmelden können.

Eine weitere Idee, die ich seit Monaten vor mir herschiebe, mal alle ehemaligen Teilnehmer der Online-Trainer-Ausbildungen einzuladen zu einem Austausch-Webinar und mit der Idee, im Forum weiteren Austausch zu ermöglichen und auch nachzufragen, welche Bedürfnisse und Interessen sie haben. Wer inzwischen eigene Online-Seminare umgesetzt hat und wer vielleicht noch Unterstützung braucht und wie die aussehen kann.

Inzwischen läuft die 13. Online-Trainer-Ausbildung, so dass ich inzwischen eine große Liste ehemaliger Teilnehmer habe.

Neues ausprobieren

Zum Stichwort „Business mal anders“: In der Tat werde ich jetzt auch mal testen, wo anders zu arbeiten als in meinem Home Office. Ganz in der Nähe gibt es ein Coworking-Projekt, wo ich mich für einen Probemonat eingebucht habe. Ich werde mal testen wie es mir gefällt in einem Büro zu arbeiten, wo auch noch andere Kolleginnen und Kollegen sind. Beim ersten Netzwerktreffen dort habe ich gleich interessante Kontakte geknüpft und spontan Lust bekommen, das mal auszuprobieren. Obwohl ich bislang mit meinem Home Office sehr glücklich war. Mit schönstem Weitblick, ohne Anfahrtszeiten, alles direkt zur Hand- warum sollte ich ein Büro mieten?

Aber es gibt doch auch hin und wieder mal Stunden, wo ich denke: „Jetzt wäre es doch schön, mal mit jemandem zu sprechen. Sich mal kurz auszutauschen oder auch nur ne gemeinsame Kaffeepause zu machen.“
Ich werde sicher in meinem Blog von meiner Erfahrung berichten.

Eine Idee ist, ob ich dort vielleicht Arbeiten mache, die ich nicht gerne mache, beispielsweise meine Buchhaltung. Vielleicht ist es in netter Gesellschaft erfreulicher? Einen Versuch ist es wert.

Eine andere Sache, die ich neu ausprobiere: ich habe mich für diese Woche mehrmals tagsüber verabredet. Zum walken oder für einen Marktbesuch. Das wäre mir früher nie in den Sinn gekommen, in meine „Heiligen Arbeitszeit“ private Termine zu legen. Jetzt bin ich ganz stolz auf mich, dass ich doch so flexibel bin und mir die „Erlaubnis“ gebe mal so etwas zu tun. 🙂

Die nächsten Projekte

cropped-cropped-20160509_094202.jpgMitte September geht es dann wieder für 6 Wochen in die Türkei. Da in Anbetracht der aktuellen Lage sich wohl niemand für meine Herbstseminare dort anmelden wird, kann ich die Zeit für eigene Projekte nutzen (und natürlich auch Urlaub machen!).

Ich muss mich nur noch entscheiden: drei bis vier Projekte stehen zr Auswahl.

  1. Habe ich diverse Online-Fortbildungen gebucht (meist sind es Videos), die ich dann mal in Ruhe durcharbeiten könnte.
  2. Möchte ich endlich eigene Online-Produkte erstellen und verkaufen. Dazu muss ich aber noch weiter lernen, wie ich Videos und Audios herstelle – und sie dann vermarkte und verkaufe. Dazu muss ich eben auch die diversen Fortbildungen vorher durcharbeiten.
  3. Soll meine „alte“ Webseite ZamyatSeminare auch zu WordPress umziehen – und dabei auch komplett überarbeitet und umgestaltet werden. Dazu könnte ich locker die 6 Wochen brauchen.
  4. Trage ich ja immer noch den Wunsch in mir, mal einen Roman zu schreiben. Auch dazu wären mal einige Wochen am Stück sicher sinnvoll, um einen Anfang zu wagen und zu schauen, ob und wie es klappt.

Ich muss mich also nur noch entscheiden. Vielleicht habe ich aber gerade durch die scheinbar zufällige Reihenfolge schon eine Sortierung und Klärung vorgenommen. Sprich: ich starte dort erst mal mit eigenen Fortbildungen.

cropped-2015-10-06-14.19.33.jpgDazu passt es auch gut, dass ich mir endlich auch ein Tablet zugelegt habe, auf dem kann ich dann entspannt am Strand oder im Cafe oder in der Hängematte die Videos der Fortbildungen anschauen – theoretisch. Da ich dann aber immer gleich wie wild mitschreibe oder gleich umsetze, werde ich es dann doch wohl am Tisch und mit Laptop machen- aber eben im Garten unter Palmen. Dort bin ich dann bis Ende Oktober.

Im November habe ich dann einige Präsenzseminare und das dritte Modul der aktuellen Online-Trainer-Ausbildung und noch eine Einzelvariante (ON_TRAB). Warum dieser Monat immer am beliebtesten ist für Seminare bleibt mir ein Rätsel. Aber es ist jedes Jahr das Gleiche.

Austausch der Teilnehmer auch außerhalb eines Webinars

IMG_3275In Präsenzseminar sagen die Teilnehmer oft am Ende bei der Auswertung, dass auch der Austausch mit den anderen Teilnehmern für sie sehr wichtig war.

Im letzten Beitrag ging es um Gruppenarbeiten, die Sie als Trainer anregen. Heute geht es darüber hinaus um einen weiteren Austausch der Teilnehmer untereinander, der über das Webinar hinausgeht.

Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihre Teilnehmer dabei unterstützen können.

Die Teilnehmer auf die Idee  bringen

Das klingt jetzt vielleicht albern, aber zumindest Neulinge sind bei Online-Seminaren erst einmal sehr unsicher. Daher schadet es nichts, wenn Sie in Ihrem Webinar konkret die Anregung geben, dass sich die Teilnehmer auch außerhalb des Webinars weiter austauschen können.

Wenn es sich um ein längeres Seminar handelt, das in einem Forum stattfindet, ist das sicher leichter. Aber es geht durchaus auch anders, wenn man denn überhaupt auf die Idee kommt und ein Thema hat, das davon profitieren kann.

Konkrete Hilfen geben

Sie können im Webinar aber auch ganz konrete Aufgaben oder Anregungen geben, indem Sie die Teilnehmer auffordern, zum Thema XY weiter zu arbeiten und sich zu verabreden. Ob schriftlich oder mündlich, per Skype oder E-Mail oder in einer Facebook-Gruppe ist dabei völlig egal.

Eine Atmosphäre schaffen, in der die Teinehmer guten Kontakt haben

Auch wenn es nur ein einmaliges Webinar ist und keine Serie, können Sie Methoden einsetzen, mit denen die Teilnehmer sich kennenlernen und etwas voneinander erfahren. Ich habe schon Webinare erlebt, wo die Teilnehmer unglaublich offen ihre konkreten Themen ansprachen. Bei einem Fachthema dürfte das sogar noch sehr viel leichter sein als bei persönlichen Themen.

Ich mache in jedem Webinar und Seminar eine kurze Einstiegsübung zum Kennenlernen, auch wenn ich nur 90 Minuten habe. Das fördert die anschließende Zusammenarbeit schon sehr.

Anregung zur Weiterarbeit

Eine bloße Aufforderung reicht sicher nicht aus, Sie müssen am Ende des Webinars dann auch Raum geben, dass sich die Teilnehmer verabreden können. Es passiert schon mal, dass Teilnehmer von sich aus während des Webinars im Chat ihre E-Mail Adressen austauschen.

Sie können aber ganz gezielt am Ende noch einmal fragen:

Wer möchte zum Thema XY noch weiter zusammenarbeiten? Und dann können alle Interessenten sich im Chat melden mit E-Mail Adresse.

Vielleicht bieten Sie als Zusatzservice an, diese E-Mail Liste an alle zu schicken oder in einem Download-Bereich einzustellen.

Sie können auch Anregungen geben, wie und wo sich die Gruppe weiter treffen kann. Außer Facebook-Gruppen gibt es diverse Tools, die geeignet sind für sogenannte kollaborative Arbeiten. Wie virtuelle Pinwände oder Trello oder eine Plattform für Mind Maps , an denen man gemeinsam arbeiten kann.

 

 

Wie können Sie in einem Webinar Gruppenarbeiten durchführen?

Im letzten Beitrag ging es darum, wie Online-Trainer  Gruppenarbeit in einem Forum anregen können, heute geht es um Gruppenarbeit in Webinaren bzw. Live-Online-Seminaren.

Gruppenarbeit im Live-Online-Seminar

In Gruppenräumen

Im Webinar selbst ist es leichter als in einem Forum, die Gruppe zur Zusammenarbeit zu bringen. Sie müssen nur entsprechende Aufgaben stellen.
Wenn Sie viele Teilnehmer haben, ist es günstig, wenn Sie das Webinar auf einer Plattform durchführen, die über Gruppenräume verfügt (wie  beispielsweise Adobe Connect und Vitero). Da können Sie ganz klassisch verfahren: Sie geben den Gruppen eine konkrete Aufgabe, haben vielleicht im Gruppenraum schon ein entsprechendes Whiteboard vorbereitet und schicken die Teilnehmer dann für eine vereinbarte Zeit in die Räume.
Meist werden anschließend die Ergebnisse im Plenum präsentiert.

(Auch das lässt sich sehr kreativ und kurzweilig gestalten, ist aber ein eigenes Thema).

Hier ein Beispiel:

Aufgabenstellung

AGs Lerntypen

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Wie können Sie Teilnehmer in einem Forum zur Zusammenarbeit anregen?

25 Wischi waschi-5Vor meinem allerersten Online-Seminar in einem Forum hatte ich erhebliche Vorbehalte. Ich sah mich als sugestopädische Trainerin, die in ihren Seminaren viel Wert liegt auf Interaktion, Bewegung, Spiele, Berücksichtigung aller Lerntypen etc. Wie das in Online-Seminaren aussehen sollte konnte ich mir nicht vorstellen.

In diesem ersten Seminar (Trainerin: Heide Liebmann, Thema: Nasenfaktor) erlebte ich dann eine große Überraschung. Nicht nur machte es mir unheuer viel Spaß, die Übungen und Aufgaben zu machen und von Heide wertvolle Tipps und Antworten zu bekommen.

Ich erlebte auch die Gruppe wirklich als Gruppe. Wir tauschten uns aus, unterstüzten uns gegenseitig, mit einigen Teilnehmern habe ich noch heute nach 10 Jahren Kontakt. Somit habe ich gleich erleben können, dass es durchaus möglich ist, auch online eine lebendige Gruppenarbeit zu erleben.

Sicher liegt es auch an den Teilnehmern, ich habe später auch andere Beispiele erlebt. Aber Sie können auch als Trainer dazu beitragen und anregen.

Gewinn für die Teilnehmer

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