Nehmen Sie sich genug Zeit für eine Fortbildung?

Wenn Sie ein zweitägiges Präsenzseminar buchen, dann reservieren Sie sich selbstverständlich die zwei Tage Zeit dafür und vielleicht noch einige Stunden am Vortag für die Anreise. Das ist überhaupt keine Frage.

Doch bei Online-Seminaren sieht das oft anders aus.

Live-Online-Seminar oder Webinar

Wenn es sich um ein Live-Online-Seminar (oder Webinar) handelt,  werden Sie sich meist auch die 60 oder 90 Minuten blockieren, um alles mitzubekommen.
Doch da gibt es schon unzählige Varianten, wie Sie Ihre Teilnahme daran einschränken und behindern können. (Auf ein Online-Seminar im Forum gehe ich später ein).

Zu spät kommen

Vielleicht sind Sie auch schon mal zu spät reingehechtet. Weil Sie doch erst in letzter Minute die E-Mail mit den Informationen rausgekramt haben, sich dann ja doch noch einloggen mussten, bei manchen Plattformen dauert es auch ein bisschen, ehe Sie wirklich im Webinar-Raum landen. Oder Sie müssen noch den Flash-Player aktualisieren oder einen Systemcheck machen oder was auch immer.
Das stand zwar auch alles in der Einladungs- oder Erinnerungs-E-Mail, die Sie aber nur überflogen haben.

So haben Sie vielleicht den Einstieg verpasst. Weiterlesen

Nein, es kann nicht jeder einfach mal so Online-Seminare geben

Normalerweise stelle ich meine Angebote nicht dar, indem ich andere schlecht mache, sondern zeige einfach, was ich anbiete, was meine Angebote beinhalten und was sie besonders macht.

Beim Thema „Online-Seminare“ und „Online-Kurse“ scheint es mir aber doch noch mal nötig zu sein zumindest klare Abgrenzungen vorzunehmen. Denn hier geht eine Entwicklung los, die ich haarsträubend finde.

Zugespitzt: Alle wollen nun ganz schnell reich werden mit tollen Online-Produkten, die sie einmal erstellen und dann am Strand unter Palmen liegend, das Geld kassieren und ausgeben.

Der Wunsch ist verständlich und auch nicht verwerflich.  (Während ich das schreibe, sitze ich ebenfalls neben Palmen in der Türkei :-)). Was mich daran nervt ist die Tatsache, dass sich plötzlich viele Menschen berufen fühlen, „Online-Seminare“ zu erstellen und zu verkaufen.

Menschen, die keine Trainer sind, die keine Pädagogen sind, die von Methodik und Didaktik keine Ahnung haben und im „normalen Leben“ auch nie auf die Idee kämen, sich mal eben auf eine Bühne oder in einen Seminarraum zu stellen und für kompetente erwachsene Menschen eine Fortbildung durchzuführen.

Doch online kann das plötzlich jeder Hinz und Kunz – vermeintlich.

Die harmloseste Variante

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So viele Fortbildungen habe ich noch nie gemacht

Damit meine Kunden und Teilnehmer sehen können, dass auch ich mich ständig weiter- und fortbilde, habe ich auf meiner Webseite ZamyatSeminare unter dem Menü-Punkt „Vita“ auch jährlich meine Fortbildungen aufgeslistet. Zumindest die längeren.

Das Jahr ist ja noch gar nicht vorbei, trotzdem habe ich heute dort schon mal einiges eingetragen (aber längst nicht alles, was ich wirklich dieses Jahr gemacht und gelernt habe). Und war dann doch selbst verblüfft, wie viel das war.

Online-Seminare

Das ist nur möglich, weil ich dieses Jahr die meisten Fortbildungen online gemacht habe. Entweder in „richtigen“ Online-Seminaren, wie beispielsweise „Website oder Weblog mit WordPress“ erstellen – das Ergebnis sehen Sie hier. Denn die Webseite der OAZE-Online-Akademie ist zu WordPress umgezogen und so habe ich auch gleich ein Blog eingerichtet.

Video-Kurse

Oder ich habe Video-Kurse gebucht, die wie Selbstlernkurse funktionieren. Ich schaue sie dann an, wenn ich Zeit oder Lust dazu habe und arbeite damit.

Dazu möchte ich gleich noch einen praktischen Tipp geben:
Sie können mit solchen Kursen am besten arbeiten, wenn Sie zwei Monitore haben. Dann schaue ich mir auf dem einen Monitor den Kurs an (und stoppe immer zwischendurch) und auf dem anderen setze ich es gleich um. Bastele an meiner neuen Webseite oder arbeite mich in Trello ein.

Webinare

Die ganzen Webinare, die ich zusätzlich noch besucht habe, habe ich gar nicht aufgelistet, zumal es ja oft einmalige Veranstaltungen waren. Aber durchaus auch Fortsetzungs-Geschichten, bei denen ich mal mehr, mal weniger neues lernte.

Ich kann nur immer wieder feststellen, dass ich ungeheuer happy bin, dass es nun solche Möglichkeiten gibt. Sie erleichtern das Leben ungemein. Zumal ich da ja in einer Doppelrolle bin:

Ich arbeite als Online-Trainerin und habe dazu ja auch meine eigene OAZE – Online-Akademie gegründet, in der ich Online-Trainer-Ausbildungen und andere Seminare anbiete und auch anderen Trainer die Möglichkeit biete, hier ihre Online-Seminare durchzuführen.

Und gleichzeitig nutze ich mit Leidenschaft die Möglichkeit, so viele Seminare als Teilnehmerin besuchen zu können. Ohne das Haus zu verlassen und viel Fahrtzeit zu verschwenden.
Ich spare als Kosten und Zeit – und kann gleichzeitig sehr individuell und in meinem Rhtyhtmus lernen. Das finde ich mindestens genau so wichtig!

Was ist der Unterschied zwischen Webinar und Live-Online-Seminar?

Ich muss gestehen, bevor ich nicht im bvob (Berufsverband für Online-Bildung) war, hatte ich die Bezeichnung „Live-Online-Seminar“ auch noch nicht gehört. Ich habe dann erfahren, wie der Unterschied definiert wird und er leuchtet mir auch ein. Nur fürchte ich, hat sich diese Begrifflichkeit über diesen Insiderkreis hinaus noch nicht durchgesetzt.

Daher fahre ich nun immer doppelt, auch im Buchtitel meines neuen Buches: „150 kreative Webinarmethoden – Kreative und lebendige Tools und Tipps für Ihre Live-Online-Trainings.“

Hier nun die Definitionen

Webinare

Webinare sind in der Regel reine Informations- oder Werbeveranstaltungen in Vortragsform. Es können beliebig viele Menschen teilnehmen, da sie ohnehin nur zuhören und nicht aktiv beteiligt sind.

Live-Online-Seminare

Bei Live-Online-Seminaren handelt es sich eben um Seminare, in denen Menschen etwas lernen und sich austauschen. Die daher auf höchstens 12 Teilnehmer begrenzt sind, damit interaktive und kreative Methoden möglich sind.

Natürlich gibt es wie immer im Leben diverse Mischformen. Ich kann auch ein Informations-Webinar lebendig und interaktiv gestalten (was ich zumindest immer versuche, denn nur dann kann ich Menschen für etwas interessieren), sogar bei einer großen Teilnehmerzahl.