Jahresplanung – mitten im Sommer?

RückblickJaa, ich weiß, wir sind noch mitten im Sommer. Aber ich habe schon einige Anmeldungen für mein Online-Seminar „Kreativer Jahreswechsel – Jahresrückschau und Jahresplanung, so dass mir dieses Thema gerade in den Sinn kam.
Man kann ja auch ein Halbjahres-Resümee ziehen.

Oder voraus visualisieren, was man gerne sehen möchte, wenn man am Ende des Jahres zurückschaut.
(Super Idee! Schlaflosigkeit scheint meine Kreativität nicht zu behindern. Ich habe ein komplett schlaflose Nacht hinter mir :-(.
Das Ergebnis in Form, einer schönen Methode, die Sie gleich ausprobieren können, sehen Sie weiter unten.)

Grundsätzlich ist es für alle Freiberufler (und sicher auch für Angestellte) nicht verkehrt regelmäßig Bilanz zu ziehen. Zu schauen, wo man steht. Wie man weiter will. Was aus den Plänen vom Jahresanfang geworden ist. Denn noch kann man ja auch eine Menge bewirken. Jederzeit.

Dazu muss man aber einmal innehalten und sich die Zeit dafür nehmen.

Das ist Anfang Januar natürlich besonders günstig, in der Regel sind da noch Ferien, der Rhythmus hat sich auf natürliche Weise verlangsamt und man genießt den Rückzug. Die Stille. Und ist gleichzeitig am Jahresanfang in Aufbruchstimmung, um neue Pläne zu machen.

Kreative Methode zur Jahresrückschau – mitten im Jahr

Nun habe ich mir gerade folgende Methode ausgedacht, die man auch jetzt im Sommer machen kann und bisher im Jahreswechsel-Online-Seminar nicht vorkamen.

Fantasiereise vorwärts/rückwärts

20160703_120145Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen, auf einer Wiese, auf dem Balkon, oder auf dem Sofa.
Wenn es Ihnen gut tut, legen Sie noch leise Säuslemusik auf.

Stellen Sie sich vor, es ist Jahresende und Sie schauen zurück. Sie wissen, dass es ein tolles Jahr war, wo Sie viel von dem umgesetzt, erreicht und erlebt haben, was Sie sich Anfang des vorgenommen und gewünscht hatten.

Erleben Sie in der Rückschau die einzelnen Situationen. Mit allen Sinnen. In welcher Situation und Umgebung sind Sie? Wie fühlen Sie sich? Was hören, riechen, schmecken Sie? Genießen Sie es, freuen Sie sich oder seien Sie stolz auf sich – je nachdem, was gerade passt.

Nehmen Sie sich eine Situation, ein Ergebnis nach dem anderen vor.
Lassen Sie den inneren Zensor außen vor, schicken Sie ihn auf eine schöne Wiese oder auf einen Berg, weit weg… Während Sie weiter schwelgen…

Und sich in den schönsten Farben vorstellen und mit allen Sinnen erleben, wie Sie ein tolles Jahr kreiert und erlebt haben.

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Das ist natürlich eine Kurzfassung. Sie können es für sich ausschmücken und ausdehnen wie Sie wollen.

Vielleicht denken einige: Mensch, da lüge ich mir in die Tasche. Und bin am Jahresende dann nur frustriert, wenn es nicht geklappt hat.

Warum es funktioniert

Der Trick von allen solchen mentalen Übungen besteht darin, dass unser Gehirn nicht unterscheiden kann zwischen Realität und Vorstellung. Die Gefühle sind die gleichen.
Wenn Sie immer wieder solche positiven Vorstellungen in Ihren Alltag einbauen und die entsprechenden Gefühle dabei erleben, intensiv erleben, dann bahnt sich da eine neue Spur. Dann werden die Zweifel immer geringer und Ihr Zutrauen wächst. In sich und in das Universum.

Und es leuchtet ein, dass Sie dann mit einer ganz anderen Energie an Ihre Vorhaben herangehen, als wenn Sie sich immer wieder sagen: „Ach ne, das ist ja unrealisitisch, das geht nicht!“

Das bewirkt außerdem, dass Sie Ihren Fokus klarer ausrichten, Möglichkeiten sehen, die Sie sonst nicht wahrgenommen hätten, plötzlich den richtigen Menschen begegnen, die Ihnen bei Ihrem Projekt helfen und und und…

Zauberei?

ZauberstabDas klingt vielleicht für einige etwas esomäßig. Im Sport ist mentales Training normaler Alltag. Ich selbst habe damit früher mit Lehrern zum Thema Prüfungsängste und Lernblockaden gearbeitet und wunderbare Ergebnisse erzielt (auch bei einem eigenen Bewerbungsgespräch).

Vor allem wird es mir aber deutlich, wenn ich in noch größeren Blöcken Rückschau halte.
Zu meinem 60.ten Geburtstag hatte ich 6 Flipcharts mit einer jeweils 10jährigen Timeline gebastelt (mit Ereignissen und Fotos).

Wenn ich sehe, welche  meiner Träume und Wünsche sich tatsächlich erfüllt haben, bin ich immer wieder platt. Das ist einem oft nicht so  bewusst, wenn man mitten drin ist. Und kann es dann oft gar nicht richtig würdigen.

Würdigung der Erfolge

Das gehört für mich zu einer solchen Jahresreflexion dazu: wahrzunehmen und auch zu würdigen, was man schon alles erreicht hat. Dazu muss man aber eben innehalten und einen Schritt zurück gehen. Nur dann kann man es sehen.

Einige Beispiele

° Es glaubt mir natürlich kein Mensch, aber ich hatte als Schülerin und Studentin totale Ängste, vor Menschengruppen, in Seminaren etc. zu sprechen.
Nie, wirklich nie hätte ich mir vorstellen können, mal einen Job zu haben, wo ich ständig vor Menschen spreche. Trainerin werde, Workshops auf Kongressen gebe und einen Höllenspaß dabei habe.

° Dass ich mal ein Buch schreiben würde, war mir ebenso erst mal nicht vorstellbar. Den Wunsch hatte ich aber offensichtlich schon als Kind, als ich mein erstes Buch begann :-). Inzwischen sind es über 20.

Bedus 1° Von Kindheit an hatte ich auch diese Sehnsucht nach der Wüste. Wie sollte ich dahin kommen? Inzwischen war ich 10 mal mit Beduinen und Kamelen in der Sahara.

° Eine eigene Online-Akademie? Von Online-Seminaren leben?

Inzwischen kommt die Hälfte meines Einkommens von Online-Seminaren, obwohl ich das Gefühl habe, erst gerade anzufangen. Meine Online-Akademie gibt es nun auch schon seit einigen Jahren und sie wächst und gedeiht. Mit eigenen Seminaren und anderen Trainern.

° 3 Monate im Jahr in der Türkei sein und dort Urlaub machen  und arbeiten. Den ganzen Tag in der Natur, draußen sein können. Seit einigen Jahren praktiziere ich es.

4 Schritte:
wünschen – sich erlauben –kreative Ideen entwickeln- konkrete Schritte beginnen

Gerade am letzten Beispiel lässt es sich noch einmal deutlich machen.
Ich musst mir zuallerserst einmal den Wunsch eingestehen. Merken, dass ich aufblühe, wenn ich den ganzen Tag an der frischen Luft und in der Natur sein kann. Dass mir das körperlich und psychisch gut tut – und mich letztendlich aus meinem Burn-Out geholt hat.
Mir dann erlauben, so etwas zu wünschen.

Erst dann wachsen auch Ideen, wie man seine Wünsche umsetzen kann.

Wenn man es von vorneherein als versponnen und zu verstiegen ansieht, dann entwickelt sich auch keine Kreativität. Dann kommen keine Ideen, wie man dem Wunsch näher kommt. Dann unternimmt man auch nicht zielstrebig etwas dafür.

Dann sagt man: „Ach, das ist unrealistisch!“ Und findet sich resigniert mit dem ab, was ist. Auch wenn es einen nicht glücklich macht und nicht erfüllt.

Von daher: Gönnen Sie sich Zeit für Ihre Wünsche! Und wenn es nur 5 Minuten am Tag sind.

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Passende Seminarangebote:

Wenn Sie es richtig im Großen mit meiner Unterstützung angehen wollen, dann können Sie an einem meiner Seminare in der Türkei teilnehmen. Oder ein Coaching buchen. Oder erst einmal am Online-Seminar zum Kreativen Jahreswechsel teilnehmen. Dort sind nur noch 2 Plätze frei.

 


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