Learntec 2017 – Virtuelle Kontakte live treffen

Sie können hier meine 7 Tipps für störungsfreie Webinare bestellen.

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Dieses Jahr war ich zum zweiten Mal auf der Learntec. Wie beim ersten Mal habe ich mir erlaubt und gegönnt, keinen Job zu übernehmen. Keinen Standdienst, keinen Workshop oder Vortrag. Ich hatte vor Jahren schon mal festgestellt: Wenn ich einfach ziellos durch die Gänge laufe, erlebe ich immer wieder interessante Überraschungen. Bleibe an einem Stand stehen und lasse mir etwas erklären, das ich vorher so gar nicht hätte planen können.

Außerdem ging es mir auch darum hier Kollegen und Kundinnen zu treffen, die ich zum Teil bislang nur virtuell kannte. Sei es aus den Social Media oder eben auch Teilnehmerinnen aus meinen Online-Seminaren.
Trotzdem schaute ich natürlich auch oft am Stand des bvob vorbei, dem Berufsverband für Online-Bildung, in dem ich auch Mitglied bin.

So wechselte ich ab zwischen Verabredungen und einfach durch die Gänge schlendern und auf mich zukommen lassen, wo mein Blick hängen bleibt oder wo ich in ein interessantes Gespräch verwickelt werde. Es entwickelte sich sogar ein tägliches Ritual: morgens trank ich erst einmal einen köstlichen grünen Smoothie am Stand der Haufe Akademie, wo ich immerhin seit vielen Jahren Trainerin bin.

Besonders gefreut hat es mich, dass ich endlich mal den Gründer von edudip, Torsten Kämper, persönlich kennengelernt habe. Schließlich bin ich seit der Gründung von edudip als Trainerin dort dabei. Und auch Dominik Uebinger, mit dem ich schon oft telefoniert hatte.

Es macht doch eine Menge aus, wenn man sich nun mal leibhaftig sieht. So konnte ich auch noch mal all meine Wünsche direkt mitteilen, die ich noch an die Weiterentwicklung der Webinar-Plattform von edudip habe und stieß auf offene Ohren und Arme :-).

Am ersten Tag traf ich meine liebe Kollegin Anja Röck, die dieses Jahr den 2. e-Trainer-Kongress durchführt. Ich gebe dort auch wieder einen Workshop, diesmal zum Thema: Transfer- Die Verbindung zum realen Leben.

Perfektes Marketing, eine eigene Jacke dafür zu tragen. Einen Tag in schwarz, einen Tag in weiß.

Vielleicht treffen wir uns auf dem e-Trainer-Kongress?

Natürlich muss man auf so einer anstrengenden Messe auch mal Pause machen, etwas essen oder einen Capuccino trinken. Dabei lässt sich hervorragend netzwerken.

Hier Anja Röck und ich mit Inés de Vera Juarez, eine Teilnehmerin der Online-Trainer-Ausbildung und einer Woche Coaching in der Türkei und inzwischen eine liebe Freundin von mir, die mich demnächst ein Wochenende besucht, damit wir eine Party feiern zur Fertigstellung ihres ersten Online-Seminars. (Wieder ein wunderbares Beispiel, wie aus virtuellen Begegnungen reale Freundschaften werden).

Eine weitere, über Facebook geplante Begegnung gab es mit weiteren Aktiven in der Online-Seminar-Szene: Sandra Dirks, mit der ich schon viele Jahre bekannt bin (und begeistert an ihrem Online-Flipchart-Zeichenkurs teilgenommen habe), aber zum ersten Mal live traf ich Mimi St.Clair und Bernd Schnücker, die ebenfalls eine bunte Online-Akademie betreiben. Vor allem mit Videos, also wieder ein ganz anderer Ansatz als meiner. Was ja schön ist, dass es so eine Vielfalt gibt.
Mit Mimi hatte ich dann in den folgenden Wochen einen interessanten Austausch über Facebook über unser jeweiliges Grippe-Stadium, die uns beide nach der Messe ereilt hatte.

Ausführlichere Gespräche hatte ich noch an den Ständen von Adobe Connect und TechSmith. Von dieser Firma habe ich die Software Camtasia und Snagit, beides wunderbare Werkzeuge für Videos und Screenshots. Zu diesem Thema gibt es ja auch bald einen Workshop mit Brita Dose hier in der OAZE – Online-Akademie.

Weitere Inspirationen:

Learning Snacks hatten nicht nur einen zauberhaften Stand, sondern auch ein nettes Tool, mit dem man in kurzer Zeit ein kleines Wissenshäppchen überprüfen und lernen kann.

Ich wählte das Thema „Farben“ und „Deutsche Sprache, schwere Sprache“ und letzteres brachte mich tatsächlich einige Male ins Schleudern. Probieren Sie selbst.

Flowshare

Ebenfalls durch die Präsentation angezogen (nämlich ein „normales“ Flipchart schön beschriftet und bemalt sowie bunte Moderationskarten an der Wand – habe leider kein Foto gemacht) wurde ich von miraminds und ließ mir dort zeigen,was ein Flowshare ist.
„Dabei handelt es sich um eine intelligente Dokumentationssoftware, mit der jeder Anwender problemlos eine Schritt-für-Schritt-Anleitung (Tutorial) für jedes beliebige Programm erstellen kann.“
Auch das können Sie sich auf der Webseite selbst anschauen. Für Erklärungen am PC erscheint mir das ziemlich genial und ich werde es im Auge behalten. Wie oft erklärt mir meine Support-Frau etwas per Screensharing. Das könnten wir dann damit gleichzeitig aufnehmen und ich muss mir nachher aber kein endloses Video anschauen, sondern habe alle Schritte in einer übersichtlichen Dokumentation. Toll!

Abends war ich dann zuerst auf dem Branchenabend, am nächsten Tag gab es ein Treffen vom bvob bei einer der köstlichsten Italiener! Schon alleine dafür würde ich noch mal nach Karlsruhe fahren.

Sie sehen, die drei Tage waren voll gefüllt und ich bin nun (durch eine Woche Grippe verspätet) dabei, die Unterlagen zu sichten und aufzuarbeiten, was ich damit alles machen wollte.

 

 


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